Montag, 22. Mai 2017

Montagsfrage: Wurdest du schonmal gespoilert? Hast du wegen eines Spoilers ein Buch mal nicht zu Ende gelesen?

Einen guten Start in die neue Woche wünsche ich euch!
Diesmal hat sich Jemima die Montagsfrage ausgedacht - danke dafür!

Spoiler sind ein klasse Thema und da gehen die Meinungen sicher weit auseinander.

Ich persönlich mag Spoiler eigentlich ganz gerne. Auf jeden Fall wurde ich schonmal gespoilert, sowohl unabsichtlich, als auch absichtlich. Gespoilert zu werden, macht mir nur selten etwas aus, definitiv nicht, wenn ich mich selbst spoiler.

Ein Buch habe ich daher aufgrund eines Spoilers noch nie abgebrochen. Wenn ich vorher weiß, was passiert, kann ich die Handlung meistens viel besser genießen. Die Spannung beeinträchtigt das für mich auch nicht, da man trotz Spoiler ja nicht jedes Detail und jede Überraschung innerhalb der Geschichte bereits kennt. Das Ende zu kennen hat für mich eher einen beruhigenden Effekt während des Lesens. Ich mag einfach keine Ungewissheit. ;)

Wie geht es euch? Sind Spoiler ein absolutes No-Go oder habt ihr nichts dagegen?


Montag, 15. Mai 2017

Montagsfrage: Gibt es ein Buch, dass du früher richtig gern mochtest, aber inzwischen nicht mehr?

Hallo ihr Lieben, ich hoffe ihr habt einen guten Start in die Woche! :D

Die heutige Frage dreht sich um ein Thema, das vermutlich den Meisten bekannt vorkommt. Ein Buch, das man früher mochte und heute gar nicht mehr lesen will - oder ist das bei euch noch nie vorgekommen?

Ich kenne das auf jeden Fall. Aus manchen Büchern "wächst" man einfach heraus, weil sich die eigenen Ansichten ändern oder die Ansprüche an eine Geschichte. Andere Bücher wachsen aber irgendwie mit [Harry Potter, hust].

Ein konkreteres Beispiel der letzten Jahre dürfte bei mir die Twilight-Reihe sein. Als die Bücher 'rauskamen, war ich in der Stimmung dafür und es hatte noch nicht viel Vergleichbares gegeben: Vampir-Romanze mit etwas Drama und Herzschmerz [auf die Dreiecksgeschichte hätte ich aber damals auch verzichten können]. Wenn ich inzwischen zurückblicke, mangelt es mir in den Bänden 2-4 zu sehr an Substanz. Ich mag die meisten Figuren und auch ihre Hintergründe, aber dennoch fühlt sich die Geschichte an als sei sie künstlich in die Länge gezogen worden und durch Band 4 würde ich mich wohl nicht erneut durchlesen wollen, obwohl mir die Schlussszene zwischen Edward und Bella immer noch positiv im Gedächtnis geblieben ist.

Twilight Band 1 müsste ich nochmal lesen. Das ist der einzige Band des Vierteilers, den ich behalten habe, weil ich denke, dass ich ihn immer noch mag. Band 2 ist voll von nervigem Drama [sorry, aber für Bellas selbstzerstörerische Tendenzen wegen ihres Liebeskummers konnte ich nie viel Verständnis aufbringen], an Band 3 erinnere ich mich kaum, muss also eher nichtssagend gewesen sein und Band 4 waren endlose Seiten an Seiten, in denen letztlich viel zu wenig passiert. Da hätte mal straff gekürzt werden müssen. Ich weiß viele mögen Edward und sein "Stalken" nicht [tun das die Vampire von Anne Rice nicht auch, bzw. Vampire generell?], aber Band 1 als Einzelband finde ich immer noch ganz gut, nur den Rest eben überflüssig. Am Geglitzer der Vampire habe ich mich auch nie gestört, ich glaube viele hacken nur darauf herum, um die Reihe abzuwerten. Meine Gründe sind da weniger oberflächlich, denke ich. Ich bin dem einfach entwachsen, oder habe Besseres gelesen seitdem.

Nachdem ich nun statt eines Buchs eine ganze Reihe (abgesehen von einem Band) genannt habe, interessiert mich, welches Buch oder welche Bücher bei euch inzwischen unbeliebt geworden sind?


Sonntag, 14. Mai 2017

Rezension: Of Fire and Stars

Titel: Of Fire and Stars
Autorin: Audrey Coulthurst
Genre: Fantasy, Liebe, Young Adult, F/F, LGBTQ+
Sprache: Englisch
Verlag: Balzer + Bray
Seitenzahl: ~ 389

Inhalt
Prinzessin Dennaleia kennt seit frühester Kindheit ihre Rolle ganz genau. Ihre Heirat mit dem Prinzen von Mynaria soll ihr Heimatland absichern und vor Feinden schützen. Doch ihre Gabe für Feuer muss sie dort verbergen, denn Magie ist in Mynaria verboten. Während Denna versucht sich mit ihrer neuen Heimat vertraut zu machen, wird ihre Faszination für die unkonventionelle, freiheitsliebende Prinzessin Amaranthine geweckt, die ihr das Reiten beibringt. Eine zögerliche Freundschaft, basierend auf wachsendem gegenseitigen Respekt, entsteht und sogar mehr, sodass Denna hin und her gerissen ist zwischen Pflichtgefühl und ihrem Herzen, während zugleich ein Attentat das Königreich in Unruhe stürzt...